Contents
Dramatis Personae
die Spieler
- (Sir) Dylan
- keltischer Druide, der früher ein Ritter war; S(L)C Julia
- Sir Cay
- Ritterin der Königin, lebt auf Castle Meady; SC Debbie
- Gamred
- Jäger von Castle Meady; SC Fabi
- Jeanne
- Gauklerin und Tierbändigerin auf Castle Meady; SC Andrea
- Gaius Secundus Valerius Aquila
römischer Ritter und Herr auf Castle Meady; S(L)C DaNi
die NSCs
- Aleanor
- leitet eine Menagerie. Stechende Augen, wirre schwarze Locken.
- Ceinlaled
- Gaius' andalusisches Schlachtross
- Wellem
- ein Bauer aus Prozen, hat ein triefendes Auge
- Der Grüne Ritter
- Wächter des Götterwaldes
- Jupiter
- ein ehemaliger römischer Gott
- Diana
- eine ehemalige römische Göttin
- Bruder Ulfius
- leitet ein kleines Kloster in der Nähe des Götterwaldes
Situation
Beim letzten Abenteuer der Gruppe brachten sie einer Gruppe von Feen ihren Mondstein zurück. Als Dank entführten sie Gaius in eine Traumwelt, in der ihm ein Wunsch für seine Zukunft erfüllt würde. Seine heimliche Liebe zu Cay war den Feen offensichtlich, und so bekam er zwei Alternativen: Cay als Mutter seines Kindes, als Burgfräulein; oder Cay als Waffengefährte in männlicher Kleidung. Gaius' Herz entschied sich für letzteres, und als sie sich alle in der realen Welt trafen, war Cay tatsächlich ein Mann geworden. Entsetzt darüber sprang Gaius auf sein Pferd und ritt davon - denn zum ersten Mal wurde ihm seine Homosexualität vor Augen geführt. Der Rest machte sich auf den Heimweg nach Castle Meady, in der Hoffnung, dass Gaius bald nach kommen würde. Doch er kam nicht.
Der Plot: Die Suche nach Gaius
- Die Gruppe bricht auf, um nach Gaius zu suchen.
- Unterwegs begegnen sie Mammy Fortuna, die Jeanne freundlich begrüßt; erkennt sie als ihresgleichen. In ihrer Menagerie hat sie ein Pferd, über das sie in der Vorstellung folgende Geschichte erzählt:
Neulich kam der Teufel persönlich nach Britannien, um uns alle in den Untergang zu führen. Er fuhr in einen rechtschaffenen Koch namens Poddel und schliech sich am Hof von König Artus persönlich ein! Das Reich war in großer Gefahr. Doch der Bischof von Glastenbury erkannte den Teufel an seinem Pferdefuß. Er verdrosch ihn solange mit einem Kruzifix, bis der Teufel nicht mehr wusste, wo vorne und hinten ist, und verbannte ihn in ein Pferd, so dass er nun vier Pferdefüsse hatte! Es war eines der persönlichen Schlachtrösser des Königs. Derlei behandelt, begann der Teufel alles kurz und klein zu schlagen, und wurde schließlich von den Rittern der Tafelrunde aus Camelot vertrieben. Er rannte sieben Tage und sieben Nächte, von einer Küste zur anderen, konnte aber keinen Ausweg finden. Dann legte er sich nieder zum schlafen, denn die Sache hatte ihn sehr erschöpft. So fand ich ihn vor drei Tagen, und sperrte ihn in diesen Wagen. Meine Damen und Herren: der Teufel persönlich in Pferdegestalt!
Nachdem sie sich etwas geziert hat, erzählt Mammy auch die wahre Geschichte - dass sie das Pferd in Prozen einem Bauern abgekauft hat, dem es die halbe Scheune zerlegt hat. Der meinte, er hätte es in der Nähe eingefangen.
- Prozen: kleines, stinkendes Dorf in der Nähe des Götterwaldes. Wellem erzählt, dass er das Pferd vor dem Götterwald gefunden hätte, wie es sich mit seinem Zaumzeug in einem Busch verfangen hat.
- Götterwald: der Wald ist dicht und dunkel. Auf Dylan wirkt er der Welt entrückt. Nur ein Pfad führt wie durch eine Kathedrale hoher Bäume hinein auf eine Lichtung, auf der ein Brunnen und eine große Metallplatte mit einem Schlegel steht. Wenn sie dagegen schlagen, erscheint der Grüne Ritter.
- Der Grüne Ritter ist der Wächter des Götterwaldes. Er fordert jeden zum Kampf, der hier eindringt und den Gong schlägt. Vermutlich wird Cay gegen ihn antreten.
- Gamred erlebt eine Begegnung mit Diana, die ihn gerne als Anhänger hätte.
- Jeanne wird von einem wunderschönen Stier verführt, der sie in den Wald zu einer kleinen Hütte bringt.
- Dort treffen sie einen alten Mann, der wirres Zeug redet. Er stellt sich irgendwann als Jupiter vor, und sei früher ein Gott gewesen, bevor ein neuer Gott ihn erschlagen hätte, der Tetragrammaton. Er rückt auch damit raus, dass ein Mann bei ihm gewesen wäre, der sehr verrückt sei. Eigentlich hätte er ihn mit dem Blitz erschlagen sollen, da er ein Anhänger Tetragrammatons sei. Aber da er ihn wenigstens kannte, sei er gnädig gewesen. Er hätte ihn weiter geschickt - nach Süden aus dem Wald, wo ein Ort der Anbetung Tetragrammatons sei.
- Das Kloster: ein kleines, verschlafenes Kloster südlich des Götterwaldes, geleitet von Bruder Ulfius. Dort finden sie Gaius, dessen Geist immer noch sehr verwirrt ist, aber sie können ihn mitnehmen.
Was bisher geschah
Wie erwartet, macht sich die Gruppe drei Tage nach der Ankunft in Castle Meady auf, um Gaius zu suchen. Dylan erinnert sich daran, dass Gaius sich früher sehr gut mit seinem väterlichen Freund, dem Pferdezüchter Marcus Gallus verstanden hat, der in der Nähe seiner Heimatstadt Aqua Sulis.
Der kann ihnen leider nicht weiterhelfen (außer mit einer luxuriösen Nacht in seiner Villa mit römischen Bädern). Nächster Stop ist Avalon - Gaius hat eine Tante, die Priesterin ist (auch wenn Dylan sich nicht vorstellen kann, dass er zu ihr ginge).
Auf der Insel der Apfelbäume erkennen die Frauen, dass über Cay nur ein Zauber liegt. Und dass sie eine Verbindung zu Gaius hat. In der Nacht darf sie in den Spielgelteich blicken, und sieht ein Einhorn, das in Dornenranken gefangen ist - und schließlich zu einem weißen Pferd in einem Wagen wird. (Das war der Moment, wo die Gruppe nach dem Soundtrack vom Letzten Einhorn rief)
Sie brechen auf und finden Aleanors Menagerie und machen eine kleine Führung. Sie lagern in der Nähe, Jeanne plaudert mit den Schaustellern und findet heraus, dass sie das Pferd von einem Bauern aus einem Dorf gekauft hatten (fragt aber nicht nach dem Namen).
Gamred schleicht sich solange in der Menagerie herum und untersucht den Wagen.
Der Rest des Abends vergeht mit Planungen, wie man Ceincaled da rausholen könnte:
- Einbruch-Diebstahl über
- Zauberei (tauschen gegen einen Falken, der dann wegfliegt... ein anderes Pferd mit einer Illusion belegen und austauschen)
- eine Wette (wenn ich das Pferd reiten kann, krieg ich es dann? Sonst kriegst du meines)
- viel Geld (vielleicht verkauft er es ja?)...
Schließlich kommt ihnen der Gedanke, dass sie es auch einfach nehmen könnten. Am nächsten Morgen reiten sie in voller Ritters-Montur zum Zirkus und nehmen (nach kurzen Verhandlungen) Ceincaled gegen eine erkleckliche Ablösesumme mit.
Kay tritt in den Wagen, beruhigt Ceincaled mit Äpfeln, und als er dann durch die geöffnete Tür stürmt, schafft sie es grade noch, auf seinen Rücken zu springen. Der Rest folgt eilig.
Neulichs
Siehe http://www.drsrm.de/drsrm/Neulichs
Quellen
Jupiter ist teilweise geklaut aus: J. Robert King, Merlins Fluch
Aleanor war Mammy Fortuna aus dem letzten Einhorn
Für die Beschreibungen von Avalon geht ein freundlicher Dank an Marion Zimmer Bradley
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