Die Hochzeit

Abenteuer auf dem Mini-Silvester-Wölkchen 2007

Starring: SL: Dominic; Caithlin: Debbie, Gaius: Dani, Cadfannan: Struppi; Allen (Hochseilartist): Stefan; Anarin: Susi

Sir Gaius, Lady Caithlin, Cadfannan und Simon kommen in Beringar an. Gaius möchte bei Cays Vater um ihre Hand anhalten. Die Stimmung am Hofe ist gedrückt, und keiner rückt damit heraus warum: alle Burgbewohner wirken etwas desinteressiert.

Cay trifft Sir Anarin wieder, der zu ihrer Knappenzeit Knappe von Dylan war und inzwischen zum Ritter geschlagen wurde. Als Anarin Cay fragt, „Warum ein Römer?“, zieht sich Gaius zurück und sucht ihren Vater Devon auf.

Devon ist nicht begeistert von der Wahl seiner Tochter (ein Römer und Christ), lehnt Gaius‘ Ansinnen jedoch nicht ab. Allerdings möchte er einen Brautpreis. Dazu lässt er den Harfenspieler kommen, der der Druide Myrdin ist. Dieser gibt Gaius eine Queste auf: die Flöte von Cuimi, die zum Schwarzen Hof zum Stillen See zu finden sei und Devon wieder zum Lachen bringen würde. Denn er würde das Lachen seiner Tochter vermissen. Devon stimmt zu, dass diese Flöte ein guter Brautpreis sei, und Gaius nimmt die Queste notgedrungen an (auch wenn sie von einem Druiden kommt).

Anarin und Allen schließen sich der Queste an. Zunächst werden Nachforschungen auf und um die Burg angestellt, um mehr über den Ort und die Geschichte des Stillen Sees herauszufinden. Dabei erfahren sie von einem Eremiten, der viele Legenden kennen soll, und sie starten einen Ausflug, um diesen zu besuchen. Zum Abendessen wollen sie zurück sein. Allen möchte sich von der Köchin Hedwig ein Gastgeschenk für den Eremiten packen lassen. Diese wird jedoch sehr wütend: offenbar kennt sie den Eremiten und kann ihn nicht ausstehen. Cadfannan holt stattdessen später ein großes Picknick.

Auf dem Weg dorthin stoßen sie auf einen kleinen Aussiedlerhof, dessen Bewohner sie zum Essen einladen. Sie nehmen an und erfreuen ihre Gastgeber mit ihrem mitgebrachten Picknick. Der Bauer führt sie schließlich das letzte Stück zu Fuß durch den Wald zu einer Höhle mit einer Holztür, wo der Eremit wohnen soll. Auf Klopfen und Rufen reagiert er nicht, sie warten eine Weile. Als es Zeit wird, den Rückweg anzutreten, stellen sie fest, dass der Bauer nicht mehr am Waldrand auf sie wartet, sondern seinen Mantel mit Zweigen und Blättern so ausgepolstert hat, um sie zu täuschen. Sie machen sich alleine auf den Rückweg.

Cadfannan versucht, ihren eigenen Spuren zurück zum Aussiedler zu folgen. Dabei verlaufen sie sich tief im Wald, und es wird dunkel. Versuchsweise nimmt Cadfannan das Amulett von Merlin ab und wird verzaubert (sie hält sich für ein Glas Met, das nicht umkippen darf). Gaius sucht Ruhe im Gebet und beschließt, dass sie ab jetzt nur noch bergab gehen. Damit finden sie in einer Schlucht den Eremiten, der an einem Lagerfeuer sitzt. Der Eremit spricht in Rätseln und verspricht ihnen zu helfen, wenn sie bereit sind, den Preis zu zahlen. Da er nicht sagen will, worin der Preis besteht, lehnen alle ab – bis auf Cadfannan. Der Eremit gibt ihr eine Wurzel und bittet sie, diese der Köchin Hedwig zu bringen. Cadfannan stimmt zu.

Obwohl sie sich nur kurz ausruhen wollten, schlafen sie am Feuer ein und wachen am nächsten Morgen nicht weit entfernt von der Burg auf, ihre Pferde sind bei ihnen. Müde und schuldbewusst machen sie sich auf den Weg nach Hause, wo Gaius sofort die Schuld für das späte Eintreffen auf sich nimmt und Genugtuung anbietet. Devon geht nicht darauf ein und schickt sie fort, sie sollen sich erstmal ausruhen.

Cadfannan möchte zuerst noch in Küche zu Hedwig, Allen begleitet sie. Cadfannan sagt, dass sie ein Geschenk des Eremiten hätte, und gibt ihr die Wurzel, die sie ungläubig aber dankbar annimmt. Im nächsten Moment zerfällt sie zu Staub, und das noch anwesende Küchenmädchen beginnt zu schreien. Cadfannan läuft in Panik davon und aus der Burg. Gaius und Cay werden informiert und machen sich auf die Suche, um Cadfannan vor der Burgwache zu finden. Die ganze Burg ist aufgebracht, da Hedwig sehr beliebt war. Schließlich findet Myrdin Cadfannan und bringt sie zurück, wo sie in den Kerker gebracht wird. Gaius besteht darauf, sie selbst zu bewachen.

Am nächsten Tag findet die Verhandlung statt. Es wird festgestellt, dass Cadfannan nur im Auftrag des Eremiten handelte. Myrdin beschließt jedoch, dass diese Gerichtsbarkeit nicht zuständig wäre, sondern Cadfannan dazu verurteilt würde, bis zum Jahresende beim Erzdruiden vorstellig zu werden, damit er urteile. Und Gaius werde verpflichtet, dafür zu sorgen, dass Cadfannan dort hinkommt.

Abends gibt Myrdin Cay den Geas auf, dass sie sich bis zur Hochzeit wie eine höfische Frau zu verhalten habe. Cay ist sehr wütend, da er sie zu etwas zwingt, was sie aus Liebe auch jederzeit freiwillig getan hätte.

Am nächsten Morgen bricht die Gruppe früh auf, um die Burg zu verlassen. In einer nahegelegenen Hafenstadt quartieren sie sich in einem Gasthaus ein, um auf den versprochenen Führer zu warten, der noch in der gleichen Nacht auftaucht und sie fortführt. Sie reiten durch die Nebel und verlieren schließlich das Bewusstsein.

Jeder von ihnen wacht nackt in einem eigenen Raum auf. Sie sollen unter fünf grauen und einer hellen Tunika eine wählen – nur Cadfannan und Gaius wählen die helle. Sie finden sich in einer weißen Nicht-Welt, folgen Judokus und finden ihre Ausrüstung wieder. In Sichtweite des Stillen Sees verlässt Judokus sie, und sie umrunden den See auf der Suche nach weiteren Hinweisen. Eine kleine grüne Gestalt begrüßt sie, Aislin. Aus dem See greift ein riesiger Eber an, doch sie erkennen, dass es sich um die Täuschung einer Seeschlange handelt. Die Seeschlange wird erschlagen, und Aislin, der der Angriff wohl galt, lädt sie auf ihre Burg ein: ein Schwarzer Hof auf einem Hügel über dem See.

Sie stellen fest, dass ihre Kleidung und Ausrüstung hier nur noch aus Blättern und Zweigen besteht. Sie gehen über den Burghof, der ein Strudel aus wilden Feierlichkeiten von Tiermenschen ist. Gaius fasst Cay an der Hand und konzentriert sich auf seine Stärke, um sich nicht mitreißen zu lassen, der Fels in der Brandung. Cadfannan genießt die wilde Kraft mit ihrer Feennatur und segelt auf den Wellen. Cay findet hier Nahrung für ihre Gaben der Roten Mutter und badet in ihrer Weiblichkeit. Allen unterstützt sie dabei auf ihrer anderen Seite, während Gaius sie dabei eher bremst. Anarin verabschiedet sich und stürzt sich ins Vergnügen. Simon ist völlig verloren. Erst greift Gaius nach seiner Hand, doch er merkt, dass er nicht Simon und Cay gleichzeitig halten kann. Er entscheidet sich für Cay. Cadfannan fängt Simon ab und hält ihn. Cay möchte ihre neue Kraft verwenden und lässt einen Efeubusch wachsen, so dass er rote Äpfel als Früchte trägt. Sie bietet Gaius einen davon an, ist ganz die Rote Mutter. Gaius hat die Wahl: nimmt er den Apfel, bedeutet das völlige Unterwerfung. Er sieht in ihr die Schlange, die Versucherin, lehnt ab und weicht zurück. In ihrer Wut lässt Cay eine Dornenhecke zwischen ihnen wachsen. Cadfannan versucht, über Simon eine Brücke zwischen den beiden zu bauen, doch sie scheitert. Sie verrät ihren Ritter und schlägt sich auf die Seite von Cay. Gaius steht alleine und erkennt den wahren Grund seiner Zurückweisung: er liebt im Grunde seines Herzens nur Sir Cay, seinen Waffenbruder, den er in Caithlin, der Roten Mutter nicht mehr entdecken konnte.

Gaius beschließt, dass er trotz allem ein Ritter ist, der eine Queste zu beenden hat. Niedergeschlagen macht er sich wieder auf den Weg, die anderen folgen. Sie betreten das Burggebäude und treffen dort wieder auf Aislin, die ihnen Kost und Logis anbietet. Gaius lehnt ab und fragt nach der Flöte. Aislin führt sie in ihr Flötenzimmer, mit tausenden von verschiedenen Instrumenten. Sie möchte einen Preis für die Flöte von Cuimi haben.

Gaius: „Was würde Euch denn zufriedenstellen?“

Aislin: „Etwas, das dir lieb und teuer ist.“

Gaius: „Habt Ihr das nicht schon?“

Aislin: „Du musst es mir willentlich geben.“

Gaius blickt zu Cay und sagt: „Es gehört nicht mir alleine.“

Cay blickt verständnislos zurück.

Gaius fragt Aislin: „Was würdet ihr damit tun?“

Aislin: „Es vielleicht jemandem anderen geben.“

Cadfannan tritt vor und möchte etwas für die Flöte geben, doch Gaius verbietet es ihr. Diesmal wolle er den Preis selbst zahlen.

Gaius trifft einen Entschluss. Er kniet vor Cay nieder und sagt: „Verzeiht mir, Mylady. Ich hoffe, Ihr werdet jemanden finden, der es mehr verdient hat als ich.“

Simon versteht auf einmal, was Gaius im Begriff ist zu tun, und ruft: „Ihr könnt ihr doch nicht eure Liebe schenken!“

Cay ergreift Gaius Hände. Sie kann den Gedanken nicht ertragen, dass sie ihn liebt und er sie nicht, und sagt zu Aislin: „Unsere Liebe bekommt Ihr nur zusammen.“

Simon tritt vor und sagt tapfer zu Aislin: „Was könnte ich denn geben?“

Aislin antwortet: „Oh, ihr könnt eine Menge geben:“

Gaius blickt Cay an und schüttelt den Kopf. Doch sie ist bereit, das Opfer ihres Knappen anzunehmen, der zugleich auch ihr Neffe ist. Sie müsse ihn gehen lassen, er sei bereit, seine eigenen Entscheidungen zu treffen.

Gaius ist erschöpft und schämt sich für seine Zurückweisung unten im Burghof. Er senkt den Kopf und sagt: „Ihr seid stärker als ich, Mylady. Wenn ihr es ertragen könnt, dann kann ich es auch.“

So geht Aislin mit Simon davon. Sie kommt wieder und bringt die Flöte, die Cadfannan annimmt. Kurz vor Verlassen der Burg bringt sie Simon: er ist ein junger Geist in einem Greisen Körper.

Nur mit Blättern und Zweigen bekleidet, kommen sie im Winter aus einer Höhle in Sichtweite von Caerleon. Sie sind durch Raum und Zeit gereist, es sind nur noch sechs Tage bis zum Julfest, dem anvisierten Hochzeitstermin. Völlig ausgebrannt stolpern sie durch den Schnee zum Druidendorf Merlins, wo sie empfangen und versorgt werden.

Cay, Allen und Cadfannan werden zu Simon gebracht. Gaius bleibt in der Hütte zurück und betet. Simon liegt auf dem Sterbebett, Merlin hat bereits Nachricht zu seinen Eltern geschickt, damit sie ihn noch einmal sehen können. Doch Cay ist der Meinung, dass sie ihn so nicht sehen sollten. Sie bittet darum, mit Simon alleine sein zu dürfen, und setzt ihre neuerstarkten Gaben ein, um ihm über die Schwelle zu helfen, seine Seele zu befreien und seinen Körper zu Staub zerfallen zu lassen.

Schließlich beziehen sie ein Gästequartier auf Caerleon.

Gaius darf in der Kapelle seiner Vigil beten und findet dort und in der Beichte Ruhe für seinen Geist. Er wirft sich vor allem drei Dinge vor: dass er Cadfannan hat die Wurzeln annehmen lassen; dass er im Strudel zu eigensinnig war, und dass er vor Aislin Cay ihren Willen ließ. Als Sühne erhält er die Aufgabe, aus seinen Fehlern zu lernen und Simon deswegen niemals zu vergessen. Er soll in seiner Kapelle in Castle Maddy einen Alkoven einrichten, der ihn immer an Simon erinnert.

Simons Eltern treffen ein. Fast die gesamte Familie Beringar ist unterwegs zur Hochzeit, aber Gawen und Liliane haben sich beeilt, da sie Nachricht von Merlin erhielten, dass ihr Sohn darnieder läge. Cay erzählt ihnen, wie tapfer und ehrenvoll Simon in ihrem Abenteuer war, verschweigt jedoch ihre genaue Rolle bei seinem Tod. Seine Eltern sind in ihrer Trauer stolz auf ihren Sohn, und die Familie trauert gemeinsam.

Schließlich sprechen Gaius und Cay in Anwesenheit von Cadfannan miteinander, wie es weitergehen soll. Cay ist immer noch bereit, Gaius zu heiraten, wenn er denn möchte. Gaius hat eine Frage: „Wird Sir Cay jemals wiederkommen?“ Damit gesteht er ihr erstmals seine Erkenntnis aus dem Strudel. Ihre Antwort ist: „Er war nie ganz fort.“ Damit ist Gaius auch bereit.

Trotzdem gibt es noch einige Hindernisse zu überwinden. Eigentlich wollten sie sowohl heidnisch als auch christlich heiraten. Für eine christliche Hochzeit müsste Cay jedoch getauft sein, was sie in der kurzen Zeit vor der Hochzeit jedoch nicht möchte. Sie ist jedoch bereit, den Christengott kennenzulernen und schließt eine Taufe in späterer Zeit nicht aus. So bleibt nur noch die heidnische Hochzeit, die Gaius jedoch nicht anerkennen kann: würde er dies tun, so müsste er auch Cays Heirat mit Ive anerkennen, und dann könnte er sie nicht heiraten, weil sie schon verheiratet wäre. Merlin schlägt in diesem Dilemma vor, dass sie ja „in Sünde“, also christlich unverheiratet zusammenleben könnten: schließlich würde das Recht des Hochkönigs heidnische Hochzeiten ebenso anerkennen. Gaius erkennt, dass es keinen anderen Weg gibt. Wenn er die Wahl habe zwischen dem Verrat seiner Liebe, oder seines Glaubens, oder seiner Ehre, dann wähle er die Ehre. Denn als Ritter sollte er nicht wissentlich gegen die Gesetze seines Glaubens verstoßen. Und als der Hochkönig dem Paar seinen Segen gibt, ist Gaius vollends überzeugt. Cay wünscht sich, dass Dylan die heidnische Hochzeit leitet. Merlin ist zunächst zögerlich – er hatte einen anderen im Sinn, der der Familie Beringar auch sehr verbunden sei, und sehr reuig. Cay und Gaius machen beide sehr deutlich, dass sie Myrdin nicht auf ihrer Hochzeit sehen wollen, und dass sie die Sache abblasen, sollte er sogar die Zeremonie durchführen. Merlin sieht das ein und stimmt zu.

Auch Gaius Familie trifft ein. Sein Vater ist enttäuscht, dass sein Sohn nicht christlich heiraten möchte. Seine keltische Frau sei schließlich auch konvertiert und es sei die Pflicht eines Christen, auch anderen Menschen die Gnade Gottes möglich zu machen. Gaius erzählt ihm von den Abenteuern, die sie bestehen mussten, und dass vor der Hochzeit nicht mehr genug Zeit war. Aber er hoffe, dass sie später noch christlich heiraten können, wenn Cay Gott besser kennengelernt hätte. Er stimmt seinem Vater zu, dass er die Verbreitung des Glaubens bisher etwas vernachlässigt habe, und erbittet Geld von ihm, um in seinem Lehen eine größere Kirche zu bauen. Sein Vater stimmt zu.

Zwei Tage vor der Hochzeit lässt ein Diener ausrichten, dass der Druide Myrdin um eine Audienz bei Caithlin und Gaius bäte. Sie empfangen ihn. Er bittet um ihre Entschuldigung und gibt zu, dass diese Queste sehr ungünstig gewählt worden ist. Caithlin macht deutlich, dass sie erwartet, dass er das auch bei Gawen, Simons Vater, tut. Myrdin sagt das zu und geht, bevor sie seine Entschuldigung annehmen oder ablehnen kann. Er reist wohl noch vor der Hochzeit ab.

Schließlich kann die Hochzeit stattfinden. Da am Tag zuvor noch eine Trauerfeier für Simon stattfand, versteht jeder, dass es nur eine kleine Feier ist. Sie ziehen hinaus in einen Hain und halten dort eine leicht angepasste Zeremonie ab, die nicht gegen Gaius‘ Glauben verstößt. Dylan leitet die Hochzeit, begleitet von einigen anderen Druiden. Myrdin lässt sich nicht blicken.

Der König schenkt Gaius ein neues Schwert, Cay erhält von ihrem Vater den Wildfang geschenkt, der vermutlich für Myrdin bestimmt gewesen war. Gaius verbirgt seinen Neid. Er vermisst Ceincaled, der wie seine sämtliche andere Ausrüstung bei der Queste nach der Flöte verloren ging.

Cadfannan bleibt in Caerleon zurück, um ein halbes Jahr bei Merlin zu lernen. Gaius und Caithlin kehren nach Castle Maddy zurück. Gaius beginnt mit dem Bau und der Ausgestaltung des Alkovens für Simon. Einige Wochen später kommt ein Mann und gibt einige Pferde dort ab: Ceincelad, Midnight, und sogar ein paar der Reitpferde, die sie vor dem Übergang in die Feenwelt zurücklassen musste. Als Gaius und Cay davon erfahren, ist der Mann schon wieder zu Fuß auf dem Rückweg. Gaius und Cay reiten ihm hinterher, um sich zu bedanken. Es ist Myrdin, der sich nun auch auf die Burg einladen lässt. Das Paar nimmt die Entschuldigung des Druiden nun an, aber lange bleibt er nicht auf der Burg.

Gaius spricht mit dem Dorfpater. Er möchte, dass in Zukunft alle Dorfbewohner zum Gottesdienst eingeladen sind, nicht nur die Christen. Dafür möchte er eine richtige Kirche bauen lassen. Der Pater soll die Liturgie entsprechend anpassen. Er ist nicht begeistert, fügt sich aber seinem Baron.

Wenig später gibt Castle Maddy ein großes Fest für alle Bewohner des Lehens auf der Burg. Die Hochzeit und die neue Burgherrin werden gefeiert. Im Laufe der Feier hält Gaius eine Ansprache: „Einige von euch sind Christen, wie ich. Viele von euch sind Heiden, so wie meine Frau. Und wir leben gemeinsam in dem Land des Hochkönigs. Wir haben unter dem Segen eines Druiden nach heidnischem Brauch geheiratet. Ich möchte nun auch den Heiden die Gelegenheit geben, den Christengott kennen zu lernen. Lady Caithlin möchte das tun, was mich sehr freut. Wir werden eine Kirche bauen in Maddy, die Platz für alle bietet. Und ich möchte alle Bewohner von Maddy und alle Gäste einladen, an unseren Gottesdiensten teilzunehmen. Niemand soll gezwungen werden, seinen Glauben zu ändern. Aber ich freue mich über jeden, der diese Gelegenheit wahrnimmt.“

Die Kirche, die nun gebaut wird, verbindet in ihrer Ausgestaltung keltische und christliche Symbolik.

Sir Gaius/Die Hochzeit (last edited 2008-01-07 22:21:10 by DanielaNicklas)